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...aus einem Bericht der "Oberpfalz Medien":
   

Erlebnistheater pur

 

Immer  Ende Mai/Anfang Juni  spielt die Freilichtbühne am Buchberg (Schnaittenbach, Kreis Amberg-Sulzbach) in der Idylle des Waldes hinter der gerade frisch renovierten Buchberghütte. Natürlich bietet sich dieses Ambiente geradezu an für Inszenierungen wie den „baierischen Jedermann“ (2012).

Doch die Buchbergler haben hier oben auch schon herzerfrischende Kinderstücke wie „Pettersson und Findus“ (2009), Literaturklassiker wie „Die Feuerzangenbowle“ (2013) oder Dramen wie Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ (2014) in Szene gesetzt. Selbst ein komplettes Draculaschloss haben die Schnaittenbacher in den Wald gezaubert.

Der Kern der Schauspielerriege ist schon von Anfang an dabei – seit 1992, als die Schnaittenbacher Theaterleut’ noch eine Kolping-Gruppe waren und ganz klassisch im Saal des Vitusheims gespielt haben. 1997 sind sie hinauf auf den Buchberg gezogen. Seit 2005 agiert die Buchbergbühne als eigener Verein, der inzwischen 80 Mitglieder hat und 2007 mit dem Heimat- und Kulturpreis der Stadt Schnaittenbach ausgezeichnet wurde. 50 Mitglieder sind aktiv auf der Bühne – im Alter zwischen zwei und 80 Jahren.

Das Miteinander von Jung und Alt ist überhaupt ein Markenzeichen des Theatervereins, der von sich selbst sagt: „Unser Ensemble ist eine große Familie“ – auch das darf man durchaus wörtlich nehmen. Besonders stolz sind die Schnaittenbacher darauf, dadurch alle Rollen alters- und typgerecht besetzen zu können. Meist, wenn auch nicht zwangsweise, in Oberpfälzer Mundart (inzwischen sogar erweitert um zugroastes Kölsch), genauso gern dramatisch wie komödiantisch, aber ohne platte Schenkelklopfer: So kennen und lieben die Fans ihre Freilichtbühne am Buchberg.

Auszug aus einen Bericht in "Sommerzauber", Ausgabe 04/2017

Autor: Andreas Hahn
© Oberpfalz Medien